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Auktion 25 | Künstlerlandschaft Chiemsee

Samstag, 18. April 2026

Öffnungszeiten für die Besichtigung des Nachverkaufs und für Abholungen (ab dem 21.04): 
Montag - Freitag | Täglich 10.00 - 17.00 Uhr 
Seestraße 7 | 83254 Breitbrunn am Chiemsee
Parkplätze direkt vor den Schaufenstern

Gebote unter Vorbehalt werden im Nachverkaufskatalog nicht angezeigt.

Alle Werke

19. Jahrhundert

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Lot 3

Fischer, Eduard
1852 Berlin - 1905 im Chiemsee ertrunken

Chiemseeufer bei Gstadt 
Öl auf Holz · 13,3 x 35 cm. 
Unten links signiert: Ed. Fischer. 
Rest. 
Rahmen.

Nachverkaufspreis € 1200

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Lot 7

Beckmann, Johann (Hans) (zugeschrieben)
1809 Hamburg - 1882 Ebenda

Chiemseelandschaft mit Blick über die Herreninsel zum Hochstaufen und Zwiesel
Öl auf Papier auf Hartfaser · 29 x 46,5 cm.
Unten links mit Monogramm HB bezeichnet (später).
Rest.
Rahmen.

Nachverkaufspreis € 1200

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Lot 19

Haushofer, Maximilian (Umkreis)
1811 München - 1866 Starnberg

Abendsonne am Chiemsee · 1853. 
Öl auf Leinwand, doubliert · 36,5 x 45,5 cm. 
Unten links monogrammiert und datiert: G. S. 26/9 (18)53. 
Rahmen. 
Anmerkung: Nach einem Gemälde von Maximilian Haushofer entstanden, wohl von einem Schüler Haushofers, der in Prag eine Professur für Landschaftsmalerei inne hatte.

Nachverkaufspreis € 1800

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Lot 31

Lugo, Emil
1840 Stockach - 1902 München

Abendspaziergang bei St. Salvator am Chiemsee · 1891.
Aquarell, Feder auf Papier · 28,1 x 47,9 cm (Blattgröße).
Unten halbrechts monogrammiert: EL (E und L verbunden). Unten links datiert: 15. Februar 1891.
Gebräunt.
Rahmen mit Glas.

Nachverkaufspreis € 400

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Lot 32

Wopfner, Josef
1843 Schwaz, Tirol - 1927 München

Beim Heuabladen am Chiemsee · um 1900. 
Öl auf Holz · 27,8 x 36,5 cm. 
Unten rechts signiert: J. Wopfner. 
Rahmen.

Nachverkaufspreis € 4500

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Lot 39

Fischer, Eduard
1852 Berlin - 1905 im Chiemsee ertrunken

Morgenstimmung am See · 1884. 
Öl auf Leinwand auf Karton · 23 x 45 cm. 
Unten links signiert und datiert: Ed Fischer (18)84. 
Rahmen.

Nachverkaufspreis € 400

1. Hälfte 20. Jahrhundert

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Lot 70

Böck, Siegfried
1893 Kempten - 1982 Bernau am Chiemsee

Konvolut von zwei Aquarellen: 
1) St. Georg, 26 x 19,8 cm (Sichtmaß). Unten rechts signiert: S. Böck.
2) Berglandschaft, 23,7 x 28 cm (Sichtmaß). Unten rechts signiert und datiert: Böck (19)43.
Jeweils Rahmen mit Glas.

Nachverkaufspreis € 30

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Lot 78

Schmidt, Alfred
1876 Dresden - 1956 Gräfelfing

Abendsonne am Chiemsee 
Öl auf Leinwand auf Karton · 25 x 34 cm. 
Nicht signiert. 
Rückseitig mit aufgeklebter Echtheitsbestätigung: Hiermit bestätige ich, dass dieses Bild von Alfred Schmidt (1867 Dresden - 1956 Gräfelfing) gemalt wurde und aus dem Nachlass des Malers stammt. Familie Gaumitz 14. Mai 2016 mit Unterschrift.
Rahmen.

Nachverkaufspreis € 200

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Lot 83

Groeber, Hermann
1865 Wartenberg - 1935 Gstadt am Chiemsee

Frauenkopf 
Kreide, weiß gehöht auf getöntem Papier · 73,5 x 53 cm (Blattgröße). 
Unten rechts signiert und betitelt: HGroeber Frauenkopf Gewand- und Handstudien. 
Knickfalten, hinterlegte Papiereinrisse, Ränder mit Papierverlusten und Montierungsspuren. 
Ohne Rahmen.

Nachverkaufspreis € 80

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Lot 96

Roloff, Paul
1887 Jerchel - 1951 Prien am Chiemsee

Sommer am Chiemsee · 1924. 
Öl auf Leinwand · 60 x 70 cm. 
Unten rechts signiert: P. Roloff. (19)24. 
Rahmen.

Nachverkaufspreis € 1000

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Lot 102

Böck, Siegfried
1893 Kempten - 1982 Bernau am Chiemsee

Dorf in der Oberpfalz · 1941. 
Öl auf Karton · 33 x 38,5 cm. 
Unten rechts signiert und datiert: S. Böck (19)41. 
Rückseitig betitelt: Dorf in der Oberpfalz. 
Rahmen.

Nachverkaufspreis € 50

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Lot 116

Haushofer, Alfred
1872 München - 1943 Seebruck am Chiemsee

Gutshof 
Tempera auf Papier · 48,5 x 54,5 cm (Blattgröße). 
Unten links signiert: AHaushofer. 
Rahmen mit Glas.

Nachverkaufspreis € 500

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Lot 117

Böck, Siegfried
1893 Kempten - 1982 Bernau am Chiemsee

Rast am Brunnen · 1949. 
Öl auf Malkarton · 34,5 x 39,5 cm. 
Unten rechts signiert und datiert: S. Böck (19)49. 
Rahmen.

Nachverkaufspreis € 50

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Lot 119

Thoma, Emil
1869 Enge bei Zürich, Schweiz - 1948 Riedering

Neierl Mutter (Anna Brunner) im Alter von 90 Jahren aus Unterputting bei Riedering · 1929. 
Öl auf Karton · 36 x 27 cm. 
Oben rechts signiert und datiert: Emil Thoma 1922. 
Rückseitig eigenhändig bezeichnet: (257) Emil Thoma 1929 Neierl-Mutter | Frau Anna Brunner Neierlmutter von Unterputting 90 Jahre alt. 
Rahmen.

Nachverkaufspreis € 100

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Lot 124

Felber, Carl Friedrich
1880 Wädenswil, Schweiz - 1932 Dachau

Chiemseelandschaft mit Hochries
Öl auf Leinwand · 81 x 100 cm.
Unten links signiert: C. Felber.
Rückseitig auf der Leinwand eigenhändig signiert, datiert und betitelt: C. Felber 1921/23 Die Hochries.
Rest.
Rahmen.

Nachverkaufspreis € 800

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Lot 125

Gerhardinger, Constantin
1888 München - 1970 Törwang am Samerberg

Frauenchiemsee, Klosterwiese mit Campanile · 1926. 
Öl auf Karton · 35 x 49,5 cm. 
Unten links signiert und datiert: C. Gerhardinger f(ecit).V. (19)26. 
Rahmen.

Nachverkaufspreis € 2000

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Lot 128

Klingelhöffer-Hofmann, Albert
1889 Karlsruhe - 1966 Bad Endorf

Seelandschaft
Öl auf Karton · 30 x 35 cm.
Unten links signiert: Klingelhöffer-Hofm.
Rahmen.

Nachverkaufspreis € 50

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Lot 165

Müller-Schnuttenbach, Hans
1889 München - 1973 Rosenheim

"Morgen" 
Gouache auf Papier · 10,5 x 13 cm (Sichtmaß). 
Unten links signiert: Hans Müller-Schnuttenbach. 
Rahmen mit Glas.

Nachverkaufspreis € 300

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Lot 179

Wirkner, Wenzel
1864 Karslbad, Tschechien - 1947 Passau

Blick vom Samerberg zum Wendelstein
Öl auf Leinwand · 50 x 87 cm.
Unten rechts signiert: W. Wirkner.
Rückseitig auf dem Rahmen altes Etikett mit Beschriftung: Wenzel Wirkner Giselastr. 25 "Wendelstein".
Rahmen.

Nachverkaufspreis € 100

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Lot 196

Herzog, August
1885 Fruthwilen, Kanton Thurgau, Schweiz - 1959 Ermatingen, Kanton Thurgau, Schweiz

Roßholzen am Samerberg im Schnee · 1924.
Öl auf Leinwand · 55 x 70 cm.
Unten rechts signiert und datiert: Aug. Herzog. 1924.
Rückseitig auf dem Keilrahmen eigenhändig bezeichnet: Rossholzen im Schnee Aug. Herzog München Arcis=Str. 63/4. Zusätzlich auf dem Rahmen Atelieretikett mit Bildangaben.
Rahmen.

Nachverkaufspreis € 600

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Lot 203

Roloff, Paul
1887 Jerchel - 1951 Prien am Chiemsee

Blick zur Hochplatte und Kampenwand 
Öl auf Leinwand · 40 x 50 cm. 
Unten rechts signiert: P. Roloff. 
Rahmen.

Nachverkaufspreis € 200

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Lot 207

Klinckerfuss, Bernhard
1881 Stuttgart - 1940 Prien am Chiemsee

"Alter Bauernhof am See" 
Öl auf Leinwand · 54 x 67 cm. 
Unten rechts signiert: B. Klinckerfuss. 
Rückseitig auf dem Keilrahmen bezeichnet: B. Klinckerfuss ("Welle") Prien a(Chiemsee) "alter Bauernhof am See". 
Rahmen.

Nachverkaufspreis € 400

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Lot 238

Weber, Willy
1895 Ludwigshafen am Rhein - 1959 Ebenda

Beim Torfstechen im Chiemgau · 1955/56. 
Öl auf Hartfaser · 50 x 65 cm. 
Unten links signiert und datiert: WWEBER (19) 55/56. 
Rückseitig auf Atelierzettel betitelt. 
Rahmen.

Nachverkaufspreis € 300

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Lot 240

Buchenau, Franz Berthold
1902 Weimar - 1963 München

Landschaft bei Bad Feilnbach mit Hochries · 1934. 
Öl auf Holz · 35 x 41 cm. 
Unten halbrechts signiert und datiert: F. Berth. Buchenau (19)34. 
Krakeele. 
Rahmen mit Glas. 
Anmerkung: Der Künstler war seit 1932 in Altofing bei Bad Feilnbach ansässig.

Nachverkaufspreis € 100

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Lot 247

Thoma, Emil
1869 Enge bei Zürich, Schweiz - 1948 Riedering

Simssee bei Riedering II · 1931. 
Öl auf Leinwand · 70,5 x 85 cm. 
Nicht signiert. 
Rückseitig auf der Leinwand Signaturstempel: Emil Thoma. 
Vergilbter Firnis. 
Rahmen.

Nachverkaufspreis € 200

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Lot 258

Sieck, Rudolf
1877 Rosenheim - 1957 Prien am Chiemsee

Vollmondnacht 
Aquarell auf Papier · 35 x 30 cm (Darstellungsgröße). 
Unten rechts signiert: Rudolf Sieck. 
Rahmen mit Glas.

Nachverkaufspreis € 400

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Lot 301

Wulff, Dieter
1929 Danzig - 2010 Leonberg

"Blüten im Kornfeld in südlicher Landschaft" 
Öl auf Karton · 51,5 x 89,5 cm. 
Unten rechts signiert: D. Wulff.
Rückseitig eigenhändig betitelt und handsigniert: D. Wulff. Zusätzlich Atelieretikett und mit GEMÄLDE-NR. 102-C bezeichnet. 
Rahmen.

Nachverkaufspreis € 450

2. Hälfte 20. Jahrhundert

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Lot 344

Lederer, Walter
1923 Schönbach b. Asch, Tschechien - 2003 Übersee

"Mein exotischer Fisch" · 1977. 
Öl auf Leinwand · 70 x 110 cm. 
Unten links monogrammiert: W. L. 
Rückseitig auf dem Keilrahmen Ausstellungsetikett der Großen Kunstausstellung München 1977. 
Rahmen. 
Literatur: Ausst. Kat. München: Grosse Kunstausstelung München 1977, Haus der Kunst, Kat. Nr. 1042.

Nachverkaufspreis € 300

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Lot 350

Wendl, Max
1904 München - 1984 Ebenda

Uferpartie am Chiemsee · 1938.
Mischtechnik auf Karton · 48 x 56,5 cm.
Unten rechts signiert und datiert: Wendl (19)38.
Ohne Rahmen.

Nachverkaufspreis € 50

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Lot 355

Klatte, Gunnar
1940 Hamburg - 2023 Bad Tölz

Landschaft vor dem Wendelstein · 1972. 
Öl auf Leinwand · 140 x 180 cm. 
Unten rechts signiert und datiert: Gunnar 1972/X. Unten links Künstlersignum und datiert 1972. 
Rückseitig eigenhändig Künstlersignum und bezeichnet: “WENDELSTEIN” Gunnar 1872/X No: 17772. 
Rahmen. 
Anmerkung: Auftragsarbeit des Tegernseer Künstlers Gunnar Klatte für das Wendelsteinkäsewerk Gmbh in Bad Aibling. Das großformatige Gemälde wird wegen der Neugestaltung der Betriebsräume einer neuen Bestimmung zugeführt. Der Versteigerungserlös wird für einen guten Zweck gespendet.

Nachverkaufspreis € 200

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Lot 375

Wohrizek, Walther
1923 Teplitz-Schönau, Tschechien - 2004 Stockham bei Obing im Chiemgau

Skulptur
Marmor, poliert · 14 x 17 x 14 cm.
Nicht signiert.

Nachverkaufspreis € 70

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Lot 377

Graf-Kersting, Helene
Ansässig in Breitbrunn am Chiemsee, 2. Hälfte 20. Jh.

Sonnenblumen
Öl auf Leinwand · 70,5 x 60,5 cm.
Unten links signiert: h. KERSTING.
Rückseitig auf dem Keilrahmen eigenhändig bezeichnet: Hel. Kersting, Rimsting am Chiemsee, "Sonnenblumen".
Rahmen.

Nachverkaufspreis € 200

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Lot 383 **

Finster, Herbert
1930 Prien am Chiemsee - 2000 Albaching

Chiemseeufer · 1989.
Öl auf Hartfaser · 34 x 48 cm.
Unten rechts signiert und datiert: H. Finster 23.8. (19)89.
Originalrahmen.

Nachverkaufspreis € 100

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Lot 410 **

Wiegand, Ekkehard
1944 Bad Reichenhall - 2024 Gengham bei Palling, Landkreis Traunstein

"Personalien (im Namen des Volkes)", zweiteilig 
Keramik, bemalt und glasiert auf Holzstele, anthrazit gestrichen mit Beschriftungen · 49 x 22,5 x 12 cm (Keramikfigur), 125 x 41 x 32 cm (Holzstele), 174 cm (Gesamthöhe). 
Auf der Rückseite der Keramikfigur Künstlersignet, Nummer "386" und nummeriert "2/5". 
Provenienz: Ausstellung Kunstverein Traunstein, o. J.

Nachverkaufspreis € 500

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Lot 415

Gruber-Goepfertova, Gertruda
1924 Janstyn bei Iglau, Tschechien - 2014 Rosenheim

Atelier · 1992.
Holzschnitt · 30,2 x 42,1 cm (Darstellungsgröße).
Unten rechts handsigniert und datiert: Gertruda GG (19)92. Unten links betitelt und nummeriert: Atelier 20/5.
Rahmen mit Glas.

Nachverkaufspreis € 50

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Lot 417 **

Gosen, Markus von
1913 Breslau, Polen - 2004 Prien am Chiemsee

Vorderseite: Panzernashornmutter, 1969. Rückseite: Mähnenschafe, 1970 
Vorderseite: Farblithografie. Rückseite: Negativdruck · 50 x 70 cm (Blattgröße). 
Vorderseite: Unten rechts handsigniert: M. v. Gosen. Rückseite: Unten rechts handsigniert und datiert: Markus von Gosen (19)70. Unten links betitelt: Mähnenschafe. 
Unten Mitte Widmung: Für Lederer zum 50. Geburtstag 1973. 
Knickfalten. Min. Papiereinrisse. 
Ohne Rahmen. 
Literatur: Eberhard G. Schulz (Hrsg.), Markus von Gosen, Delp Verlag, Bad Winsheim 1988, Kat. Nr. 51A mit Abb. S. 93 (Vorderseite). Kat. Nr. 60A auf Seite 90 mit Abb. S. 97 und Umschlagbild (Rückseite).

Nachverkaufspreis € 80

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Lot 424 **

Shoultz-Carrnoff, Erwin
1913 Königsberg in Preußen - 1990 München

Winterlandschaft · 1947. 
Öl auf Hartfaser · 48 x 70 cm. 
Unten links bezeichnet, datiert und signiert: Traunstein (19)47 Shoultz-Carrnoff. 
Rahmen. 
Literatur: Shoultz-Carrnoff-Gesellschaft (Hrsg.), Erwin Shoultz-Carrnoff, Maler und Grafiker, München o.J., WVZ 135 mit Farbabb.

Nachverkaufspreis € 300

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Lot 432

Brendel, Walter L.
1923 Ludwigshafen am Rhein - 2013 Prien am Chiemsee

Halbfigur · 1966. 
Tusche auf Papier · 61,5 x 46,5 cm (Sichtmaß). 
Unten rechts signiert: W. L. Brendel. Unten links datiert: 30. I. (19)66. 
Gebräunt. 
Rahmen mit Glas.

Nachverkaufspreis € 50

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Lot 435

Lankes, Franz
1915 Viechtach - 2003 Stephanskirchen

"Die Chiemgauer Berge" · 1996.
Aquarell auf Papier · 52,5 x 73 cm (Sichtmaß).
Unten rechts signiert: Franz Lankes. Unten Mitte betitelt und datiert: Die Chiemgauer Berge Samstag, 4. Mai 1996.
Rahmen mit Glas.

Nachverkaufspreis € 100

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Lot 438

Wohrizek, Walther
1923 Teplitz-Schönau, Tschechien - 2004 Stockham bei Obing im Chiemgau

Dreieckiges Modell 
Marmor, poliert, Metall auf Aluminiumsockel · 22 x 15,5 x 3 cm (Skulptur), 1 x 20 x 10 cm (Sockel). 
Nicht signiert. 
Sockel mit Kratzspuren.

Nachverkaufspreis € 70

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Lot 441

Brendel, Walter L.
1923 Ludwigshafen am Rhein - 2013 Prien am Chiemsee

Materialbild · 1969. 
Metall, Zink, Farbe auf Karton · 9 x 12,8 cm. 
Unten rechts signiert und datiert: W. L. Brendel (19)69. 
Rückseitig eigenhändige Widmung. 
Rahmen mit Glas.

Nachverkaufspreis € 100

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Lot 457

Lochmüller, Sybille
1920 München - 2007 Chiemgau

Hirte 
Terrakotta · 17,5 cm. 
Nicht signiert.

Nachverkaufspreis € 50

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Lot 458

Lederer, Walter
1923 Schönbach b. Asch, Tschechien - 2003 Übersee

Konvolut von drei Zeichnungen: 
1) Felsen im Meer, Mischtechnik auf Papier, 11,7 x 16,2 cm (Blattgröße). Unten links monogrammiert: W. L.
2) Gehöft, Mischtechnik auf Papier, 11,4 x 16 cm (Blattgröße). Unten rechts monogrammiert: W. L. 3) Haus am Meer, Mischtechnik auf Papier, 14 x 18,9 cm (Blattgröße). Unten links monogrammiert: W. L.
Jeweils Rahmen mit Glas.

Nachverkaufspreis € 100

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Lot 465

Balwé-Staimmer, Elisabeth
1896 Straubing - 1973 Traunstein

Markttag im Süden 
Aquarell auf Papier · 56,5 x 76,5 cm (Blattgröße). 
Unten rechts signiert: E. Balwé-Staimmer. 
In guter farbfrischer Erhaltung. 
Ohne Rahmen.

Nachverkaufspreis € 800

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Lot 476

Lederer, Walter
1923 Schönbach b. Asch, Tschechien - 2003 Übersee

"Stillleben mit Früchten" · 1948. 
Öl auf Hartfaser · 67 x 45 cm. 
Unten rechts monogrammiert: WL. 
Rückseitig eigenhändig signiert, betitelt und datiert: W. Lederer "STILLEBEN MIT FRÜCHTEN" 1948. Zusätzlich mit Namensstempel: WALTER LEDERER. 
Rahmen.

Nachverkaufspreis € 300

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Lot 481

Lochmüller, Erika
1917 München - 2005 Prien am Chiemsee

Relief: Weiblicher Akt · 1958. 
Terrakotta · 11,5 x 18,4 x 2 cm. 
Rückseitig monogrammiert und datiert: EL (19)58 (E und L verbunden).

Nachverkaufspreis € 30

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Lot 488

Gosen, Hannah von
1914 Breslau, Deutsches Kaiserreich (heute: Polen) - 2013 Prien am Chiemsee

Konvolut von 5 Originalgrafiken: 
1) Vögel. 2) Zirkuselefant. 3) Akrobaten. 4) Ohne Titel. 5) Früchte.
Jeweils 36 x 30 cm (Blattgröße). 
Vier Blätter handsigniert und sämtliche typographisch bezeichnet. 
Jeweils ohne Rahmen.

Nachverkaufspreis € 40

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Lot 502

Brendel, Walter L.
1923 Ludwigshafen am Rhein - 2013 Prien am Chiemsee

Kopfbild des Schnüfflers · 1974. 
Mischtechnik auf Karton · 14,5 x 10,6 cm. 
Unten Mitte monogrammiert und datiert: W. L. B (19)74. 
Rückseitig eigenhändige Widmung. 
Rahmen mit Glas.

Nachverkaufspreis € 80

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Lot 507 **

Finster, Herbert
1930 Prien am Chiemsee - 2000 Albaching

Am Strand · 1987.
Öl auf Leinwand · 33,5 x 40,5 cm.
Unten rechts signiert und datiert: H. Finster (19)87.
Rückseitig auf dem Keilrahmen Atelieretikett. Zusätzlich betitelt: Strand.
Originalrahmen.

Nachverkaufspreis € 100

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Lot 508

Braun, Sigi
1928 Pfaffenhofen an der Ilm - 2016 Traunstein

Rückenakt
Mischtechnik auf Japanpapier auf Karton · 27,5 x 16,5 cm (Darstellungsgröße).
Unten links signiert: Sigi Braun.
Ohne Rahmen.

Nachverkaufspreis € 50

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Lot 513

Lochmüller, Erika
1917 München - 2005 Prien am Chiemsee

Konvolut von zwei Zeichnungen: 
1) Clown Grock, Bleistift auf Japanpapier, 27,2 x 16,5 cm (Sichtmaß). In der Darstellung Originalunterschrift von Grock. Auf dem Passepartout signiert, datiert und betitelt: E. Lochmüller (19)50) GROCK GASTSPIEL MÜNCHEN 29.5.(19)50. Rückseitig in Maschinenschrift bezeichnet: Clown Grock bei seinem Gastspiel in München 1950. Bleistiftskizze mit Autogramm des Künstlers von Erika Lochmüller, München.
2) Kabarettistin Ursula Herking, Bleistift, koloriert auf Japanpapier, 25,5 x 17,2 cm (Sichtmaß). Unten rechts monogrammiert und datiert: E. L (19)50. In der Darstellung Originalunterschrift von Ursula Herking. Unten rechts auf dem Passepartout signiert und datiert: E. Lochmüller (19)50. Rückseitig in Maschinenschrift bezeichnet: Die Kabarettistin und Schauspielerin Ursula Herking in der Münchener "Kleinen Freiheit". Kolorierte Bleistiftskizze mit Autogramm der Künstlerin von Erika Lochmüller, München. Jeweils ohne Rahmen.

Nachverkaufspreis € 50

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Lot 526

Brendel, Walter L.
1923 Ludwigshafen am Rhein - 2013 Prien am Chiemsee

Materialbild · 1963. 
Metall, Zink, Farbe auf Karton · 12 x 9 cm. 
Unten rechts signiert: W. L. Brendel. Unten links datiert. 27. XII. (19)63. 
Rückseitig eigenhändige Widmung. 
Rahmen mit Glas.

Nachverkaufspreis € 100

Zeitgenössische Kunst

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Lot 552

Stellner, Johannes (Hannes)
1958 Seeon, Oberbayern

Großes Ohr
Gips · 11,5 x 63,5 x 30 cm.
Auf der Unterseite monogrammiert und nummeriert: Ste 643.
Kratzspuren. Altersspuren.

Nachverkaufspreis € 100

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Lot 558 **

Regnat, Alfred
1942 Ruhpolding - 2025 Vogtareuth

Ohne Titel 
Stein, poliert · 6 x 18,5 x 10,5 cm. 
Nicht signiert.

Nachverkaufspreis € 150

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Lot 568

Stellner, Johannes (Hannes)
1958 Seeon, Oberbayern

Weiblicher Rückentorso
Eingefärbter Zementguss mit Hohlraum · 66 x 55 x 38 cm.
Nicht signiert.

Nachverkaufspreis € 300

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Lot 569 **

Endriß, Lisa
1947 Landshut

"Double" (Zwei Pendants) · 2002.
Öl auf Leinwand · Jewels 50 x 50 cm.
Rückseitig auf der Leinwand monogrammiert, datiert und betitelt: LE )20)02 double.
Jeweils ohne Rahmen.

Nachverkaufspreis € 200

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Lot 570

Kuhnlein, Andreas
1953 Unterwössen im Achental, Chiemgau

"Held" · 2000.
Ulme · 200 x 45 x 40 cm.
Unten am Sockel seitlich monogrammiert: AK.
Literatur: Ausst. Kat. Regensburg: Andreas Kuhnlein, Skulpturen von 1997-2001, Sommerausstellung IV, Minoritenkirche, Historisches Museum Regensburg 2001, Farbabb. S. 37.

Nachverkaufspreis € 5500

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Lot 573 **

Regnat, Alfred
1942 Ruhpolding - 2025 Vogtareuth

Ohne Titel 
Stein, poliert · 10 x 17,5 x 10 cm. 
Im Stein monogrammiert.

Nachverkaufspreis € 150

Sammlung Rolf Märkl

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Lot 600

Rolf Märkl (1931 Rosenheim - 2020 Ebenda)
"Meister des Archaischen und Archetypischen" 

Als einen Eremiten im Elfenbeinturm konnte man Rolf Märkl wahrlich kaum bezeichnen. Künstlerische "Weltverbesserungsaktionen" seien nur für "Kunstsnobs" ohne wirklichen Effekt. Aus diesem Grund trat er selbst in der Öffentlichkeit vehement für die Kunst, den Erhalt von Denkmälern und die Städtebauentwicklung ein. Er gestaltete mit, regte an und vertrat unangenehme Positionen. Nicht jeder war auf den "Querulanten" Rolf Märkl gut zu sprechen. Doch sein leidenschaftliches Engagement führte letztlich zu einem nachhaltigen Einfluss auf das kulturelle und kulturpolitische Leben Rosenheims und wurde 1986 mit dem Kulturpreis der Stadt Rosenheim und 2012 mit dem Oberbayerischen Kulturpreis ausgezeichnet. 

Der 1931 in Rosenheim geborene Künstler ist ein "Meister des Archaischen und Archetypischen" (Reinhard Müller-Mehlis). Seine Kunst ist kraftvoll, expressiv und ausdrucksstark, seine Kunstwerke in sich ruhend und ganz der klassisch-traditionellen Auffassung unterliegend. Bewegungen galt es für ihn stets "aus einem Guss" zu schaffen - ganz gleich welcher künstlerischen Technik er sich auch widmete. Denn obschon Rolf Märkl vornehmlich als Bildhauer Bekanntheit besaß, widmete es sich doch gleichsam der Malerei, dem Aquarell, der Zeichnung und der Grafik. Besonders Märkls Achtung für das Material ist es, das seine Kunstwerke auszeichnet und anhand deren Form oder Beschaffenheit er sich leiten ließ: seien es seine Holzskulpturen aus altgedientem Eichenholz aus Burgen oder aufgelassenen Bauernhöfen, seine Bronzen, die ihren Ursprung aus dem Wachsmodell nie verleugnen, oder seien es seine Grafiken und die bewusste Auswahl strukturierter Papiere. In seinem Schaffen kommen sowohl Lust, Leid und Verheißung, als auch Humor und Gesellschaftskritik zum Ausdruck. 

Rolf Märkls künstlerische Karriere hatte zunächst mit einer Ausbildung als Holz- und Steinbildhauer begonnen. Daraufhin studierte er an der Akademie der Bildenden Künste in München unter Toni Stadler und Heinrich Kirchner, die einen maßgeblichen Einfluss auf den jungen Künstler ausübten. Nach seinem Studium erhielt Märkl seine erste Anstellung als Kunsterzieher in Westfalen - und dies ganz ohne pädagogische Vorbildung. In dieser Zeit widmete er sich aufgrund der begrenzten Möglichkeiten vornehmlich dem Holzschnitt. Später nahm er Lehrtätigkeiten in der Schlossschule Neubeuern und an der Rosenheimer Volkshochschule auf. Ab 1987 war er Juror für die Ausstellungen im Kunstverein Rosenheim und im Haus der Kunst München sowie Kurator im Lokschuppen Rosenheim, den er einst mit Gleichgesinnten vor dem Abriss rettete. 

Rolf Märkl widmete sich dem Motiv der "Könige, denen eine Krone von Natur aus eingewachsen war [...] Ich habe ihre Strahlkraft erfahren und ihre Miseren erlebt. Heute gibt es sie kaum noch [.]." Mit seinem Tod im Jahr 2020 hat die Welt einen solchen König verloren. Doch in seinen zahlreichen Werken lebt er unaufhörlich fort. 

Franz Emanuel Maria Gailer

Nachverkaufspreis € 1

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Lot 602

Märkl, Rolf
1931 Rosenheim - 2020 Ebenda

"In sich gekehrte" · 2001. 
Bronze auf Holz · 37,5 x 8,5 cm. 
Rückseitig an den Füßen monogrammiert: M. 
Birgit Löffler, Der Bildhauer Rolf Märkl, Rosenheim 2011, Farbabb. S. 151.

Nachverkaufspreis € 900

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Lot 603

Märkl, Rolf
1931 Rosenheim - 2020 Ebenda

Löwe · 1996. 
Mischtechnik auf Papier · 55,5 x 76 cm (Blattgröße). 
Unten rechts signiert und datiert: Märkl (19)96. 
Rahmen mit Glas.

Nachverkaufspreis € 200

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Lot 615

Märkl, Rolf
1931 Rosenheim - 2020 Ebenda

Sitzender Mann · 1968. 
Farbholzschnitt · 57,7 x 43,5 cm (Blattgröße). 
Oben rechts im Stock monogrammiert: M. Unten rechts handsigniert und datiert: Märkl (19)68. Unten links Widmung. 
Rahmen mit Glas.

Nachverkaufspreis € 50

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Lot 633

Märkl, Rolf
1931 Rosenheim - 2020 Ebenda

"Ständchen" · 1973. 
Holzschnitt · 37,7 x 56 cm (Darstellungsgröße). 
Mitte links im Stock monogrammiert: M. Unten rechts handsigniert und datiert: Märkl (19)73. Unten links betitelt und nummeriert: "Ständchen" VIII/10. 
Rahmen mit Glas. 
Literatur: Rolf Märkl (Hrsg.), Rolf Märkl, Holzschnitte und Gedichte, Rosenheim 1987, Abb. S. 14.

Nachverkaufspreis € 50

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Lot 638

Märkl, Rolf
1931 Rosenheim - 2020 Ebenda

"Begrüßende" · 2000. 
Bronze auf Holz · 28,5 x 16 cm. 
Nicht signiert. 
Literatur: Rolf Märkl, Bronzen, Rosenheim 2001, Abb. S. 14.
Literatur: Birgit Löffler, Der Bildhauer Rolf Märkl, Rosenheim 2011, Farbabb. S. 114.

Nachverkaufspreis € 500

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Lot 639

Märkl, Rolf
1931 Rosenheim - 2020 Ebenda

"König" (auch warnender König genannt) · 1977. 
Farbholzschnitt · 27,6 x 40,9 cm (Darstellungsgröße). 
Unten rechts handsigniert und datiert: Märkl (19)77. Unten links betitelt und nummeriert: "König" VIII/10. 
Rahmen mit Glas. 
Literatur: Rolf Märkl (Hrsg.), Rolf Märkl, Holzschnitte und Gedichte, Rosenheim 1987, Abb. S. 32 und auf dem Umschlag.
Literatur: Rolf Märkl, Flächiges und Skulpturales, Rosenheim o. J. (1993), mit Abb.
Literatur: Rolf Märkl (Hrsg.), Rolf Märkl, Holzschnitte, Auswahl, Rosenheim 2003, vgl. Abb. S. 34.

Nachverkaufspreis € 50

Sammlung Karl Hermann Müller-Samerberg

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Lot 650

Karl Hermann Müller-Samerberg (1869 Adorf - 1946 Törwang am Samerberg)
"Der Samerberg, er ließ mich nicht mehr los"

"[Joseph von] Eichendorff müsste zu diesen Motiven die Werke schreiben und Schubert Franz diese musikalisch illustrieren. Beschreiben lässt sich solches Können nicht. 'Wenn ihr's nicht erfühlt, ihr werdet's nicht erjagen'", schrieb die Kritik leidenschaftlich über den Künstler Karl Hermann Müller-Samerberg. Der Verweis auf den romantischen Lyriker Eichendorff und das Zitat aus Goethes Faust erscheinen in Anbetracht seiner Kunst wahrlich passend. Es ist die Dämmerung eines Waldes, eine mondbeschienene Nacht, ein verheißungsvoller Sternenhimmel, die den 1869 in Adorf geborenen Künstler faszinierten. Es sind kleine, altertümliche Städtchen mit ihren Winkeln, Toren, Giebeln und Firsten, die er einfühlsam auf Papier oder Leinwand überträgt. Die Ehrfurcht vor der Natur und der Schöpfung, die stille Bescheidenheit und die poetische Empfindsamkeit, die sich in seinen Werken offenbaren, zeichnen auch den Menschen Karl Hermann Müller aus. In der Presse bezeichnete man ihn aus diesem Grund auch als "Malerpoet" und "Romantiker des Pinsels". 

Er maß seine Bilder stets am Begriff des Edlen und war nicht bereit, Bilder zu veräußern, die er einmal als unverkäuflich eingestuft hatte. Schließlich musste jedes werdende, neue Werk dem Angesicht des vollendet, in sich vollkommenen Stückes standhalten - mochten das Angebot auch noch so hoch, die Verhältnisse noch so prekär sein und die Freunde auch noch so sehr zureden. "Das Bild muss wieder auf einer Staffelei in meinem Atelier stehen." Mit großer Mühe suchte Karl Hermann Müller-Samerberg das Mühelose in seinen Werken zu erreichen. Dafür war eine Vielzahl an "Sitzungen" an der Staffelei und in der Natur vor dem Motiv notwendig. 

"Ich war immer bestrebt eine Feiertagsstimmung in meine Kunst zu bringen. Das Malen war mir Gottesdienst". Die Ruhe und Besinnlichkeit, die es hierfür bedurfte, fand er im bayerischen Alpenvorland: dem Samerberg, auf dem er seit 1906 seinen festen Wohnsitz in Törwang hatte. Schattige Buchenwälder, satt grüne Wiesentäler und luftige Bergeshöhen mit erhaben, würdevoll in der Landschaft thronenden, weiß-strahlenden Kirchen verstand er mit großer Hingabe auf seine Bildträger zu bannen. "Der Samerberg, er ließ mich nicht mehr los." - ein Umstand, der sich sogar in seinem Nachnamen niederschlug. 

Als Sohn eines Lohgerbermeisters war es ihm eigentlich vorherbestimmt, das väterliche Handwerk fortzuführen. Doch seine Leidenschaft galt der Kunst und so war eine Ausbildung an der Fachzeichenschule für Textilgewerbe in Plauen der Kompromiss. Die anschließende Anstellung als Musterzeichner für Handstickereien gab er jedoch bereits nach einem Jahr wieder auf: "Die Farbe fehlte." Nach einem Studium an der Dresdner Kunstgewerbeschule gelangte er schließlich an die Akademie der Bildenden Künste zu München, an der er unter Franz von Defregger, Paul Hoecker und Ludwig von Herterich lernte. 

"Fad, daß man immer ans Bilder verkaufen denken muß", beklagte der Künstler seine beständig schwierige finanzielle Lage, wodurch ihm die Beteiligung an zahlreichen Ausstellungen wie der Münchner Künstlergenossenschaft, der Münchner Secession, und internationalen Schauen notwendig waren. Zudem schuf er Illustrationen für Kunstzeitschriften wie die "Leipziger Illustrierte" und die "Jugend". Im Jahr 1921 gründete er gemeinsam mit befreundeten Künstlern - u.a. Paul Roloff und Emil Thoma - die Künstlervereinigung "Die Welle", die er fortan jährlich mit Werken bestückte. Karl Hermann Müller-Samerberg starb 1946 in Törwang am Samerberg. "[.] Anderen Menschen den Alltag zum Festtag [zu] machen[...]" war ihm das höchste Gut. Auch heute noch wohnt seinen Werken diese Kraft inne. 

Franz Emanuel Maria Gailer

Nachverkaufspreis € 1

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Lot 657

Müller-Samerberg, Karl Hermann
1869 Adorf, Vogtland - 1946 Törwang am Samerberg

Pfarrhof an der Kirche in Wolframs-Eschenbach · um 1906. 
Farbige Zeichnung auf getöntem Papier · 43 x 62,5 cm (Blattgröße). 
Unten rechts signiert: K. H. Müller-Samerberg. 
Rahmen mit Glas. 
Provenienz: Liesl Müller, Törwang (Tochter des Malers). Wolfgang Koller, Glonn (Heimatdichter).

Nachverkaufspreis € 300

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Lot 660

Müller-Samerberg, Karl Hermann
1869 Adorf, Vogtland - 1946 Törwang am Samerberg

Nach dem Gewitter (Grainbach am Samerberg mit Regenbogen) · 1931. 
Öl auf Holz · 35 x 56,5 cm. 
Unten links signiert: K. H. Müller-Samerberg. 
Rückseitig eigenhändig bezeichnet: K. H. Müller-Samerberg Törwang b. Rosenheim "Nach dem Gewitter". 
Rahmen. 
Ausstellung: Kunstverein Rosenheim, Ostern 1931,
Kunstausstellung München 1931, Deutsches Museum Bibliothekbau, Kat. Nr. 731,
"Die Welle", Städtische Galerie Rosenheim, 1934. Münchener Kunstausstellung 1939,
Maximilianeum, Kat. Nr. 318.

Nachverkaufspreis € 800

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Lot 662

Müller-Samerberg, Karl Hermann
1869 Adorf, Vogtland - 1946 Törwang am Samerberg

Märzstimmung in Fading mit Kreuz und blauem Berg (bei Törwang am Samerberg) · 1920. 
Öl auf Holz · 28,2 x 36,5 cm. 
Unten links signiert: K. H. Müller-Samerberg. 
Rückseitig eigenhändig bezeichnet: K. H. Müller-Samerberg Törwang b. Rosenheim "Im März". 
Rahmen. 
Ausstellung: Sommerausstellung "Die Welle", Prien/Stock 1926 und 1932,
Kunstverein Rosenheim 1933,
Kunstausstellung Prien 1980, Retrospektive "Die Welle" 1922-1933, Kat.Nr. 365.

Nachverkaufspreis € 600

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Lot 666

Müller-Samerberg, Karl Hermann
1869 Adorf, Vogtland - 1946 Törwang am Samerberg

Im Mondenschein 
Farbige Zeichnung auf Papier · 16,2 x 13,5 cm (Sichtmaß). 
Unten rechts von der Tochter des Künstlers bezeichnet: E(lisabeth). Müller f(ür). K. H. Müller-Samerberg. 
Rahmen mit Glas.

Nachverkaufspreis € 50

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Lot 678

Müller-Samerberg, Karl Hermann
1869 Adorf, Vogtland - 1946 Törwang am Samerberg

Meine Mutter · 1890. 
Bleistift auf Papier · 32,8 x 26,2 cm (Blattgröße). 
Unten signiert, ortsbezeichnet, datiert und betitelt: Adorf i/Vogtl(and) - 11./9. (18)90. Herm. Müller. Meine Mutter. 
Ohne Rahmen.

Nachverkaufspreis € 40

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Lot 686

Müller-Samerberg, Karl Hermann
1869 Adorf, Vogtland - 1946 Törwang am Samerberg

Aus dem Nachlass des Künstlers: 1 Konvolut mit Heften "Bayerischer Heimatschutz", Monatsschrift des Vereins für Volkskunst und Volkskunde in München, Druck und Verlag von Car Aug. Seyfried & Comp. München, 1908-1919, ca. 45 Hefte (teils mehrere Einzelhefte zusammengebunden). Beigegeben: ca. 14 Hefte "Die Kunst dem Volke" (Dürer, Cornelius, Schwind u. a.), 2 Hefte "Die christliche Kunst", 4 Hefte "Alte Kunst in Bayern" und 8 Büchern. Teilw. mit handschriftlichem Besitzervermerk ("Karl Hermann Müller"). Teils stärkere Alters- und Gebrauchsspuren.

Nachverkaufspreis € 10

Sammlung Dorothea & Gyorgy Stefula

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Lot 700

Dorothea und Gyorgy Stefula
 Im Paradies eines Künstlerehepaars 

"Er strebt hinaus, sie blickt gedankenvoll in sich hinein. Er ist Vagant, sie richtet sich […] am liebsten in Schneckenhäusern ein." Das Künstlerehepaar Dorothea und Gyorgy Stefula vereinte die unterschiedlichsten Charakterzüge. Sie still, ernsthaft und introvertiert, er selbstbewusst, beschwingt und lebhaft. So gegensätzlich dies auch erscheinen mag, so einmütig und vertraut waren sie sich doch gleichsam: in ihrer gemeinsamen Verbundenheit und in ihrer Leidenschaft für die Kunst. 

"In unserer Zeit, die so unerquicklich ist, sollte man nicht ängstlich sein, das Schöne zu zeigen." (Gyorgy Stefula) 

Beiden war die neidlose Bewunderung des Talents des Anderen zuteil. Für den Erhalt der jeweiligen künstlerischen Identität hielten sie sich im künstlerischen Zusammenleben an strenge Regeln. Als ein Beispiel wären hierfür die getrennten Ateliers zu nennen, die man ohne vorherige Aufforderung nicht zu betreten hatte. Ein Raum für die eigene, freie Entwicklung ohne die Gefahr der kleinsten Einflussnahme war beiden maßgeblich. Entsprechend stellen sich auch die Ateliers dar: Gyorgys groß, offen, lichtdurchflutet und Dorotheas klein heimelig und gefüllt mit unzähligen Requisiten für ihre Stillleben und Interieurszenen. Gyorgy schuf euphorische Visionen mit kraftvoll selbstbewusstem Farbauftrag auf großen Leinwänden, Dorothea hielt sich an Kleinformate mit zartem Pinselstrich und sublimer Farbgebung. 

Die beiden hatten sich im Jahr 1935 an der Akademie der Schönen Künste in Hamburg kennengelernt. Gyorgy verblieb dort lediglich drei Monate. Zu weit lagen seine Anschauungen über die Kunst mit denen seines Professors auseinander. Während Dorothea ihr Studium abschloss - zuvor hatte sie bereits eine Ausbildung als Buchillustratorin und Grafikerin an der Frauenberufsschule in Hamburg vollendet -, absolvierte Gyorgy die Meisterschule für Malerei in Altona. Im Jahr 1940 traten Sie schließlich in den Stand der Ehe über. Aufgrund der beständigen Bombenangriffe während des Zweiten Weltkrieges flüchtete das junge Paar, das rasch Zuwachs bekam, an den Chiemsee. In Osternach bei Prien fanden sie im Jahr 1955 schließlich ein dauerhaftes Refugium. In der Folge beschickten sie - oft gemeinsam - zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland: von Zürich, Basel und Genf über Mailand und Bozen nach Hamburg, München und Berlin. Gyorgy Stefula erhielt Aufträge der Deutschen Bundespost sowohl für mehrere monumentale Wandbilder in München und Düsseldorf, als auch für Entwürfe von Briefmarken. Dorothea arbeitete neben Ihren Werken vor allem an Illustrationen für Kinder- und Schulbücher, Zeitschriften, Almanachen und Kalender. Gemeinsam entwarfen sie im Jahr 1955 die Bühnenbilder und Kostüme für das Ballett "Taubenflug", das in der Bayerischen Staatsoper aufgeführt wurde. 

"Wenn ich einen Baum male, dann beginnt er zu wachsen, so wie er es will. Denn jedes meiner Bilder hat seine eigenen Gesetze, hat sein eigenes Leben", hielt Gyorgy Stefula fest. In unzähligen Nuancen von Grün wächst die botanische Vielfalt seiner paradiesischen Gärten - Grashalm für Grashalm und Blatt für Blatt. Man fühlt sich unweigerlich an die urwaldhaften Traumbilder eines Henri Rosseaus (1844-1910) erinnert. Aufgrund dieser Nähe wurde er nicht selten der naiven Malerei zugeordnet - eine Betitelung, die der Künstler sich stets verweigert hatte. Obschon die formale Ähnlichkeit zu dieser Stilrichtung nicht von der Hand zu weisen ist, entsprechen seine traumhaften Bilderwelten nicht der Naivität im Sinne einer kindlichen Unbefangenheit. Vielmehr stehen sie als Empfindungen des Natürlichen als verlorenes Paradies und ersehntes Ideal. Gyorgy Stefula selbst bevorzugte daher die Bezeichnung "magischer [oder] poetischer Realismus". Sein Mitteilungsbedürfnis für seine Arbeiten erschöpfte sich jedoch bereits mit dem letzten Pinselstrich. Damit war für ihn alles gesagt. Seine Werke stammen aus eigens gelebten Erinnerungen, sind Sehnsuchtsvorstellungen, die nicht erklärt werden müssen. 

Im Gegensatz zu Gyorgys offenen, raumgreifenden Werken beschränken sich die Arbeiten Dorothea Stefulas verstärkt auf kleine, konzentrierte Bereiche: ein Zimmer, ein Tisch, ein Fensterbrett. In ihren Stillleben und Interieurs widmet sie sich vermeintlich unscheinbaren Gegenständen, die im Alltag keine große Beachtung finden: Tassen, Kannen, ein Nähgarn, Obst, ein angebissenes Brot. Nicht selten haben einzelne Gegenstände Macken oder präsentieren sich in Imperfektion. So finden sich Sprünge und Risse im Porzellangeschirr, Kratzer in Oberflächen oder braune Flecken im Obst. Doch mindert dies in den Augen der Künstlerin nicht den Wert, der diesen beizumessen ist. Vielmehr erhalten sie dadurch erst ihren besonderen Charakter. In ihrem Schaffen finden sich auch immer wieder menschliche Gestalten. Hierbei handelt es sich überwiegend um Frauen und Kinder, die mit einem Ausdruck von traumhafter Gelassenheit und nachdenklicher Ernsthaftigkeit versehen sind. Diese Motive bezieht sie meist aus dem eigenen Leben als Mutter und Großmutter und offenbaren ihren ganzen Stolz und ihre Fürsorge. Mit großer Geduld und Wahrheitsliebe führt Dorothea Stefula dem Betrachter ihre heimelige Welt vor Augen und weist auf das nur scheinbar Unscheinbare, dem nicht weniger Wertschätzung und Aufmerksamkeit entgegen zu bringen ist. Ihre Werke wirken durch ihre sanfte Intensität und stille Kraft. 

Franz Emanuel Maria Gailer

Nachverkaufspreis € 1

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Lot 707

Stefula, Dorothea
1914 Hamburg - 1997 Prien am Chiemsee

Garten mit Hühnern 
Gouache auf Papier · 16 x 22,8 cm (Sichtmaß). 
Unten rechts signiert: Dorothea Stefula. 
Rahmen mit Glas. 
Provenienz: Sammlung Günther Klinge, München.

Nachverkaufspreis € 200

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Lot 712

Stefula, Dorothea
1914 Hamburg - 1997 Prien am Chiemsee

Menschen im Park 
Gouache, Collage auf Papier · 15,7 x 22,2 cm (Sichtmaß). 
Unten halbrechts signiert: Dorothea Stefula. 
Oben am Rand mit teils durchschlagenden Befestigungsspuren. 
Rahmen mit Glas. 
Provenienz: Sammlung Günther Klinge, München.

Nachverkaufspreis € 200

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Lot 713

Stefula, Dorothea
1914 Hamburg - 1997 Prien am Chiemsee

"Skizzenblatt mit Sophie" · 1971. 
Feder, koloriert auf Papier · 37,1 x 28 cm (Blattgröße). 
Unten rechts signiert, datiert und gewidmet: Für Gertraud Klinge zum Geburtstag von Dorothea Stefula 17.11.1971. Unten Mitte betitelt: Skizzenblatt mit Sophie. 
Ohne Rahmen.

Nachverkaufspreis € 150

** Folgerechtsumlage